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PrologBearbeiten

Igel strunkerte durch das Unterholz. "Fisch!", rief sie. "Fisch, wo bist du!" Ein kleines Junges stolperte hinter ihr her. "Wo meine Schwester?", quengelte es. "Ich wünschte ich wüsste es, Kani", sagte Igel bedauernt. "Ich vermisse sie auch." "Ich müde, Mama", murmelte das Junge. "Ich kann nicht weiter." Kani konnte kaum sprechen und strunkerte nun schon 2 Tage durchs Unterholz, fast ohne Schlaf, um seiner Mutter bei der Suche nach Fisch zu helfen. "Lass uns hier schlafen", sagte Igel mitfühlend und leckte ihrem Jungen übers Fell. "Wird Fisch finden?", fragte dieses schon im Halbschlaf. "Ich weiß es ni...", Igels Antwort ging in lautes Kampfgeschrei über. "Was wollt ihr hier?", knurrte ein dunkelgrauer Kater. Als Igel ihn fast überwältigt hatte, sprang eine weitere Katze auf sie zu. Zu zweit nagelten die beiden Katzen sie am Boden fest. "Mama!", schrie Kani aus. "Was wollt ihr hier?", knurrte der graue nochmal. "Blaubeerentatze, nicht!", sagte nun die zweite Katze. "Sie hat ein Junges." "Ich habe zwei!", stieß Igel aus. "Ich war auf der Suche nach dem zweiten Jungen." Blaubeerentatze lockerte seinen Griff immer noch nicht. "Sie hat unsere Grenzen missachtet." "Riech doch", konterte die schwarze Katze. "Wahrscheinlich hat sie nicht mal gemerkt, dass dort eine Markierung war. Sie ist eine Einzelläuferin, sie hat keine Ahnung von unserem Leben!" "ich..." setzte Igel an. Doch der graue Kater ließ sie nicht zu Wort kommen. "Woher wissen wir, dass der MondClan sie nicht angeheuert hat? Der würde sich alles ausdenken!" "Für den SonnenClan vielleicht! Aber wieso sollten sie Streit mit uns suchen?" "Mama", rief Kani nochmal voller Angst aus. Die schwarze Kätzin ging auf das Junge zu. "Außerdem würden sie nicht ausgerechnet eine Streunerin mit einem Jungen zu uns schicken", sagte sie. Blaubeerentatzes Griff lockerte sich etwas. "Sie soll trotzdem von hier verschwinden, mit dem Jungen!" Er ließ die Kätzin aufstehen. "Und wenn du wiederkommst, wirst du das bereuen!" "Bitte", hob Igel an. "Ich muss mein anderes Junges suchen!" Tränen stiegen ihr in die Augen, in ihrer Stimme hörte man die Verzweiflung. Die schwarze Kätzin stellte sich vor den Grauen. "Wir werden sie zu Wieselstern bringen." "Wieso?", schnauzte der Graue. "Sie soll verschwinden!" "Blaubeerentatze, sie ist in Not! Wieselstern soll sie anhören und entscheiden, ob er sie auf unserem Territorium jagen lässt." "Efeublüte, bitte!", knurrte Blaubeerentatze. "Das taugt doch zu nichts!" "Ich finde, sie sollte sich eine Zeit lang bei uns ausruhen, sie dir das Junge an!" Igel war hinüber zu Kani getrottet, der schwer atmend im Gras lag. "Kann nicht mehr, wo Fisch? Wo sie?", murmelte es. Jedes Wort kostete ihm Anstrengung. "Wieselstern soll entscheiden. Und ich hoffe sehr, er entscheidet richtig", sagte Blaubeerentatze missbilligend. "Folgt uns", wandte sich Efeublüte an Igel und ihr Junges. "Soll ich dein Junges tragen?", bot sie an. Igel schüttelte den Kopf. "Das kann ich selbst." Igel nahm Kani auf und die 4 Katzen trotteten durch das Laub Richtung BachClan Lager.

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